Nähen


Nähen

Vor einiger Zeit war es noch was besonderes, wenn man sich ein Kleidungsstück selbst anfertigen konnte. Es war individuell, einmalig und passgenau - natürlich nur, wenn man das Nähen beherrschte. Auch war der Beruf der Schneiderin noch gefragt. Stoffe gab es schon günstig und Anleitungshefte auch genug. Die Kleider von der Stange werden immer preiswerter und es lohnt sich wirklich nicht mehr, seine Garderobe selbst herzustellen.

An dieser Selle sollen eigentlich nur Tipps und Tricks verraten werden, wie man seine Garderobe verändert, aufpeppt oder auch Kinderkleider günstig herstellt. Vielleicht ist es ja schon erstrebenswert, nicht wegen jeder Saumkürzung auf die Änderungsschneiderei angewiesen zu sein.

Die Industrie bietet hierzu auch einige Hilfsmittel an. So gibt es zum Beispiel zum Umnähen eines Saums alternativ ein Saumband im Handel. Es ist ein dünnes Vlies, das beidseitig mit einer Schicht bedeckt ist. Legt man es zwischen die beiden Stoffseiten des umgelegten Saums und bügelt die Teile danach, so kleben die beiden Stoffteile nach dem Erkalten zusammen. Diese halten auch beim Waschen zusammen. Will man sie wieder trennen, muss man sie mit einem Bügeleisen erhitzen und wenn sie noch heiß sind, auseinandertrennen.

Auch gibt es eine tolle Hilfe, wenn Ihnen an Handtüchern oder Abtrockentüchern der Aufhänger abreißt. Hierfür gibt es im Handel sogenannte Fix-Aufhänger, die man ganz einfach ohne Nadel und Faden mit Hilfe eines Druckknopfes an die Teile anbringen kann.


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